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Neuer Schub für die Energiewende

1.408 MW PV-Zubau im Juli 2025

 


Der Solarausbau in Deutschland zieht wieder an:

Im Juli 2025 wurden nach vorläufigen Daten der Bundesnetzagentur 1.408 Megawatt (MW) an Photovoltaik-Leistung ans Netz gebracht. Das ist deutlich mehr als in den Vormonaten – reicht aber noch nicht, um die Ausbauziele bis 2030 sicher zu erreichen.

Woher kommt der Zuwachs?

  • Balkonkraftwerke: knapp 48.000 Mini-Anlagen mit zusammen 60 MW
  • Dach- und Fassadenanlagen: rund 35.000 Projekte, die 629 MW lieferten
  • Freiflächenanlagen: 164 Solarparks mit 589 MW Leistung
  • Sonstige Anlagen: etwa 8 MW (z.B. an Parkplätzen oder Lärmschutzwänden)

Damit zeigt sich: Die PV-Wachstumsstory wird nicht nur von großen Solarparks getragen, sondern auch von vielen privaten und dezentralen Projekten.

Vergleich zu Wind

Zum Vergleich: Die Windenergie an Land brachte im Juli nur 296 MW Zubau, Offshore kam gar nichts Neues ans Netz.

Ziele

Für die PV gilt: Um die angestrebten 215 GW bis 2030 zu schaffen, müssten monatlich etwa 1.630 MW installiert werden. Der Juli lag also knapp darunter.

Bedeutung für Investoren & Branche

  • PV bleibt Wachstumstreiber der Energiewende, getrieben von hoher Nachfrage, sinkenden Stromproduktionskosten und breiter Akzeptanz.
  • Investoren profitieren von einem diversifizierten Markt: Dach, Fassade, Agri-PV und Freiflächenanlagen.
  • Gleichzeitig braucht es stabile Rahmenbedingungen, schnellere Genehmigungen und Netzausbau, um den Ausbaupfad wirklich zu erreichen.

Quelle: Bundesnetzagentur

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