Ab 1. Oktober 2025 ändert sich der Takt im Day-Ahead-Markt der EPEX Spot:
Statt wie bisher in 1-Stundenblöcken wird künftig viertelstundengenau gehandelt.
Für Investoren mit PV-Anlagen in der Direktvermarktung ist das eine gute Nachricht und kann bares Geld bedeuten:
Denn:
Zum Hintergrund:
Im Intraday-Markt für Strom oder andere Energieprodukte werden kurzfristig – oft wenige Stunden oder sogar Minuten vor Lieferung – Preise gehandelt und angepasst. Unternehmen passen dort ihre Verkaufspreise oft an, um Angebot und Nachfrage auszugleichen oder auf Preisschwankungen zu reagieren.
Durch die Effizientere Vermarktung müssen seltener innerhalb eines Tages (intraday) Preise geändert werden. Dadurch stabilisieren sich Abläufe und die Vermarktung wird planbarer. Und die Verkaufspreise können länger im Voraus festgelegt und besser strategisch geplant werden.
Warum ist das für Anleger relevant?
Momentan schwanken PV-Erträge innerhalb einer Stunde oft erheblich – besonders in Morgen- und Abendstunden (so genannte Solarrampen). Bisher mussten Abweichungen intraday ausgeglichen werden – aufwendig und teuer.
Mit der Viertelstundenstruktur lassen sich diese Schwankungen schon im Day-Ahead-Markt berücksichtigen. Das bedeutet die Stromerzeuger und Stromkäufer geben schon am Vortag Gebote ab. Das verbessert die Kalkulierbarkeit und kann die Vermarktungserlöse steigern.
Wichtig: Der Effekt tritt vor allem bei Verträgen mit Spotmarktbezug ein. Wer über den Monatsmarktwert abrechnet, profitiert zunächst nicht direkt.
Experten wie Next Kraftwerke, Lumenaza/ Luox Energy und EnBW erwarten:
Investment-Fazit:
Die Umstellung erfordert technische Anpassungen, schafft aber mehr Markttransparenz und eröffnet Renditechancen für PV-Direktinvestoren mit optimierter Vermarktungsstrategie.
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